

Vorteile der stationären Behandlung
Ein plötzlicher Hörverlust oder das Auftreten von störenden Ohrgeräuschen ist für Betroffene äußerst beunruhigend. Bei einem Teil der Erkrankten kann die Hörstörung durch eine Infusionstherapie schnell behoben werden - die anderen sehen sich mit einem gravierenden Problem konfrontiert: die richtige Anlaufstelle, den richtigen Arzt zu finden. Daher sollte der akute Tinnitus und der akute Hörsturz in einer Spezialklinik behandelt werden, in der Ärzte aus verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten. Im Fachklinikum Brandis wurden Behandlungsprogramme entwickelt, die die Vorteile einer stationären und spezialisierten Einrichtung umsetzen.
1. Vorteil: Diagnostik – individuelle Zusammenhänge erkennen
Zur Abklärung der Krankheitsursachen sind zumeist Fachärzte aus verschiedenen Bereichen notwendig. Im Fachklinikum Brandis kann dies zeitnah und ohne großen organisatorischen Aufwand für den Patienten durchgeführt werden.
2. Vorteil: Therapieplan – ursachengerecht behandeln
Zumeist haben unterschiedliche Faktoren an der Krankheitsentwicklung mitgewirkt. Ein Therapieplan ist nur dann erfolgreich, wenn alle Ursachen behandelt werden. Die unterschiedlichen Behandlungen können aber nur in der erforderlichen Qualität aufeinander abgestimmt werden, wenn sie in einem Team koordiniert werden.
3. Vorteil: Interdisziplinäre Zusammenarbeit – fachübergreifend therapieren
Das Ärzte- und Therapeutenteam kann in einer stationären Einrichtung fachübergreifend zusammenarbeiten. In der ambulanten Praxis ist das in der Regel schwierig bis unmöglich.
4. Vorteil: Gesundheitstraining – Therapieerfolg langfristig erhalten
Tinnitus-Patienten haben eine hohe Rückfallquote, daher müssen sie lernen, ihre persönlichen Risikofaktoren zu meiden. Dieses individuelle Gesundheitstraining ist in der ambulanten Praxis aus Zeit- und Kostengründen unmöglich.
Autor: Dr. med. Volker Rust













