N
Medizinischer Fachausdruck für Erkrankungen der Niere oder der Nierenfunktion. Der Begriff wird vor allem für nicht entzündliche, zum Beispiel toxische oder erbliche Nierenschädigungen benutzt.
Verringerung des Drucks von außen auf einen Nerv, z. B. durch die operative Durchtrennung einer Sehne, die auf den Nerv drückt.
Bei dieser Heilmethode können mittels gezielter Injektionen des Anästhetikums Procain so genannte Störfelder des menschlichen Körpers ausgeschaltet werden. Die Ursache verschiedener Krankheitsbilder geht laut der Neuraltherapie auf andere, zum Teil fern von dem eigentlichen Symptom liegende körpereigene Strukturen zurück, die als Störfelder bezeichnet werden. Zum Beispiel können diese sich in Form von Narben oder chronischen Entzündungen u. a. im Zahnbereich oder der Mandeln darstellen. Durch die Injektion kommt es zu einer Blockade der krankhaften Impulse, so dass die natürliche Heilung aktiviert wird. Wichtig bei der Anwendung dieser Heilmethode ist die Lokalisierung der Störung, weshalb diese Therapie ausschließlich von geschulten Ärzten durchgeführt wird. Diese Therapie wird insbesondere bei Schmerz- und Entzündungszuständen undefinierter Herkunft angewendet.
Sammelbegriff für viele Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Historisch wurde dieser Begriff auch für die Neurose und Neurasthenie verwendet. Primäre Erkrankungen der peripheren Nerven sind eher selten. Neuropathien als sekundäre Folge anderer Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) oder neurotoxische Substanzen (z.B. Alkohol) sind jedoch häufig.
Auch Norepinephrin genannt, ist einerseits ein Neurotransmitter des sympathischen Nervensystems und andererseits ein Hormon des Nebennierenmarkes. Es wirkt vorwiegend an den Arterien (Schlagadern) des großen Kreislaufes und führt über Aktivierung von Adrenozeptoren zu einer Engstellung dieser Gefäße und infolgedessen zu einer Blutdrucksteigerung. Noradrenalin wird im Peripheren Nervensystem von Sympathischen Nervenfasern ausgeschüttet.














