Lexikon
   

E

Abkürzung für Elektroenzephalogramm; mittels Elektroenzephalographie erstelltes Kurvenbild der Hirnströme.


Das Elektrokardiogramm (abgekürzt EKG) ist die Registrierung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Elektrokardiogramm heißt auf Deutsch Herzspannungskurve.


Einsatz von elektrischem Strom als Therapieform, beispielsweise im Rahmen von Durchblutungsstörungen, Lähmungen, Muskelschwäche, Erkrankungen des Bewegungsapparats oder zur Schmerzbehandlung. Hierzu werden Elektroden auf die Haut gesetzt, durch die in unterschiedlichem Maß Strom fließt. Es werden vor allem drei Formen unterschieden: die Reizstromtherapie, das Interferenzstromverfahren und die transkutane elektrische Nervenstimulation.


Abkürzung für Elektromyographie; Messung und grafische Darstellung der elektrischen Aktivität der Muskeln durch Einstechen von Nadelelektroden in den betreffenden Muskel.


Lymphähnliche Flüssigkeit innerhalb des häutigen Labyrinths (Bogengänge und Hörschnecke) des Innenohres. Die Endolymphe ist für die Funktion des Gleichgewichtsorgans notwendig. Bewegungen der Endolymphe innerhalb der Bogengänge werden durch Bewegungen des Kopfes bzw. des Körpers insgesamt ausgelöst. Diese Flüssigkeitswelle löst eine Auslenkung der Cilien der Gleichtgewichtsrezeptoren aus.


Endothelin ist ein aus 21 Aminosäuren bestehendes Peptid, das seine Wirkung u.a. an den glatten Muskelzellen der Gefäße sowie des Gastrointestinaltraktes entfaltet.
Es gibt mindestens 3 bekannte Varianten des Endothelins, die alle die selbe Anzahl an Aminosäuren besitzen. Von ihnen zeichnet sich Endothelin-1 (ET-1) durch eine besonders potente Wirkung im Herz-Kreislauf-System aus.


Abkürzung für Elektroneurographie; Messung und graphische Darstellung der elektrischen Aktivität (im engeren Sinn: der Leitgeschwindigkeit) eines Nerven.


Medizinisches Heilmittel, das bei gesundheitlich beeinträchtigten Menschen mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen, neurophysiologischen oder psychosozialen Störungen eingesetzt wird.

„Das Ziel der Ergotherapie ist es durch den Einsatz von Aktivitäten, Betätigung und Umweltanpassung dem Menschen eine größtmögliche Handlungsfähigkeit im Alltag, Lebensqualität und gesellschaftliche Partizipation zu ermöglichen." (Definition lt. Deutschem Verband der Ergotherapeuten e.V.).

Die ergotherapeutische Behandlung umfasst in der Regel eine Befunderhebung und Diagnostik sowie eine auf den Behandlungsplan aufbauende klientenzentrierte Therapie.


Oberbegriff für Behandlungen, bei denen durch Zug auf die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule der Körper gestreckt wird. Sie wird z. B. bei Knochen- bzw. Gelenkfehlstellungen, zur Rückverlagerung von Knochen bei Brüchen oder zur Vorbereitung von krankengymnastischen Übungen angewendet. Die Streckung kann durch spezielle Geräte (Extensionsapparat) oder einen Streckverband erzeugt werden.


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