

Schon bei der Eröffnung im Jahr 1995 war Kerstin Pirlich am Aufbau des Fachklinikums Brandis beteiligt. Damals war sie noch als erste Oberärztin tätig, wurde aber schon bald, 1998, zur stellvertretenden ärztlichen Direktorin ernannt. In diesen Positionen plante und setzte sie kontinuierlich ihre Ideen und Anregungen insbesondere in der internistischen Abteilung und den diagnostischen Bereichen um. Von ihr wurde ebenfalls die syndromorientierte rehabilitationsmedizinische Ausrichtung und Tätigkeit des qualifizierten Teams im Fachklinikum maßgeblich beeinflusst. Spezielle Krankheitsbilder wie z.B. Schlaganfall und Diabetes werden durch sie fachübergreifend im Klinikum behandelt.
Bereits während ihrer Zeit auf einer hämatologisch-onkologischen Station im Klinikum Aue - hier erlangte sie 1990 ihre Facharztanerkennung und Promotion - widmete sie sich sozial- und rehabilitationsmedizinischen Themen. Ebenso war Kerstin Pirlich schon zu diesem Zeitpunkt die ganzheitliche und somit auch psychologische Betreuung der ihr anvertrauten onkologischen Patienten ein großes Anliegen.
Kerstin Pirlich führt die Zusatzbezeichnungen "Sozialmedizin" und "Physikalische Therapie". In ihrer Person besitzt das Fachklinikum die Weiterbildungsermächtigung im Fach "Innere Medizin". Ausbildungsassistenten können bei ihr alle diagnostischen Grundlagen der Inneren Medizin wie z.B. sonographische Untersuchungen und Herz-Kreislauf-Diagnostik erlernen. Ebenfalls ist sie als verantwortliche Ärztin für das Funktionslabor und das Röntgen an der Ausbildung beteiligt.













