Neurologisches Konsil
   

Auschluss von neurologischen Erkrankungen als Ursache der Ohrgeräusche

Bei Vorliegen eines Tinnitus müssen Hirntumore und andere neurologische Erkrankungen als Ursache der Ohrgeräusche ausgeschlossen werden. Das Fachklinikum Brandis verfügt hierzu über eine umfassende neurologisch orientierte Diagnostik.

 

Zur Basisdiagnostik im neurologischen Bereich gehören vor allem die AEP (Akustisch-Evozierte-Potentiale)-Untersuchung sowie die Audiometrie bei der ein Audiogramm erstellt wird.

 

Bei der AEP-Untersuchung werden akustische Signale benutzt, um verschiedene Arten der Hörstörung und -verarbeitung zu differenzieren. Die ausgelösten cerebralen Ströme (im Gehirn) werden dabei extern mit Elektroden abgeleitet (EEG).

 

 

Eine weitere Untersuchung dient der Bestimmung des Ausmaßes des Tinnitus. Durch eine individuelle Hörprüfung (Audiometrie) kann mithilfe eines Audiogramms gemessen werden, wie laut ein Mensch ein Geräusch und in welcher Frequenz er dieses empfindet.

 

Ein Audiogramm zeigt den Grad des Tinnitus an. Je tiefer der Abfall der Hörkurve ist, umso größer ist die sich dort befindende zelluläre Überforderung und umso lauter bzw. aggressiver sind die damit verbundenen Ohrgeräusche.

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